Fadenlifting

 
 

Fadenlifting


Das sollten Sie darüber wissen:

Lifting mit Struktur- und Zugfäden


Das Fadenlifting bietet Ihnen die Möglichkeit einer Gewebestraffung ohne operativen Eingriff. Dabei kommen speziell entwickelte medizinische Fäden zum Einsatz, die ihren Ursprung in der Chirurgie haben. Durch Strukturfäden können Falten und Fältchen geglättet und die Haut gefestigt werden. Durch Zugfäden können erschlaffte Areale im Wangenbereich, Kinnpartie und Mundwinkel sanft angehobenen gestrafft und gefestigt werden. Mit dem Fadenlifting werden sehr natürliche Ergebnisse erzielt. Somit bleibt der individuelle Gesichtsausdruck erhalten.

Wie läuft das Fadenlifting ab?


Beim Fadenlifting werden Fäden aus Polydioxanon (PDO) oder Fäden aus Polymilchsäure (PCL) verwendet. Sie werden in das Unterhautfettgewebe appliziert wodurch es zur Glättung und Straffung des Gewebes kommt. Diese Fäden sind resorbierbar und werden vom Körper vollständig abgebaut. Durch diese Methode wird vermehrt Kollagen und Elastin aufgebaut. Eine natürliche und feste Stützstruktur der Haut entsteht.
Strukturfäden verbleiben bis zu 6 Monaten im Gewebe, PDO- Zugfäden 6-8 Monate und PCL-Zugfäden PCL 12-14 Monate. Durch die Behandlung mit den Fäden wird der Hautalterungsprozess verlangsamt.
Jeder Behandlung, sowohl mit Zug- als auch Strukturfäden, geht ein ausführliches Beratungs- und Anamnesegespräch voraus. Bei den Zugfäden werden in der Vorbereitung die zu straffenden Areale genau markiert. An dieser Stelle wird dann der Zugfaden, unter lokaler Betäubung, ins Unterhautfettgeweb gelegt. Die Zugfäden verfügen über viele kleine Widerhaken. Dadurch kann sich der Faden fest im Gewebe verankern. Es kommt zu einem sofortigen mechanischen Liftingeffekt.
Die Strukturfäden verfügen über eine glatte Oberfläche. Diese Fäden werden nach einem bestimmten Schema an den zu behandelnden Stellen unter die Haut eingeführt. Durch die Bildung von körpereigenem Kollagen kommt es an diesem Areal zur Verdichtung des Gewebes.

Wann werden Strukturfäden verwendet?


Strukturfäden, auch Anti-Aging-Fäden genannt, werden an Arealen wie Zornesfalte, Trännenrinne, Nasolabiale, Kintterfalten im Wangenbereich, perioralen Fältchen und Mundwinkeln eingesetzt. Durch den Aufbau von Kollegen und Elastin kommt es zu einer Glättung und Erfrischung des Gewebes.

Wann werden Zugfäden verwendet?


Zugfäden kommen bei der Straffung der Konturen zum Einsatz. Mit den Zugfäden kann das ganze Gesicht oder bestimmte Partien wie Kinnlinie oder der Mundwinkelbereich angehoben werden.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es bei Zugfäden?


  • Wangenbereich
  • Kinnbereich
  • Mundwinkelbereich
  • Kieferlinie
  • Halsbereich

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es bei Strukturfäden?


  • Zornesfalte
  • Augenbereich
  • Krähenfüße
  • Trännenrinne
  • Nasolabiale
  • Kintterfältchen im Wangenbereich
  • Mundwinkel
  • periorale Fältchen
  • Kintterfältchen am Kinn
  • Hals

Wie oft sollte die Behandlung durchgeführt werden?


Bei Strukturfäden können, je nach Ausprägung der Falten, zwei Behandlungen notwendig sein. Die Anzahl der Zugfäden sowie Behandlungen mit den Zugfäden können je nach Indikation variieren. Je nach Hautzustand kann eine Stabilisierung des Gewebes mit Strukturfäden, ästhetischer Mesotherapie und Microneedling sinnvoll sein.

Wie lange dauert die Behandlung?


Je nach Indikation dauern die Sitzungen 40-60 min.

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind zu erwarten?


Die Fäden sind in der Regel gut verträglich. Bei der Behandlung können vorübergehend Rötungen, Schwellungen, Hämatome, leichte Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit, Spannungs- und Druckgefühl entstehen. Diese Reaktionen klingen für gewöhnlich nach kurzer Zeit wieder völlig ab.

Wann ist von einem Fadenlifting abzuraten?


Eine Behandlung mit den Fäden sollte nicht durchgeführt werden bei einer Neigung zu hypertrophen Narbenbildung, infizierten oder entzündeten Hautbereichen, bei akuten Infektionskrankheiten, Wundheilungsstörungen, Autoimmunerkrankungen, erhöhter Blutungsneigung, in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Was sollte vor der Behandlung beachtet werden?


Vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden.

Was sollte nach der Behandlung beachtet werden?


Etwa 7 Tage nach der Behandlung sollten Sonne, Solarium, Saunagänge, Dampfbäder sowie extrem schwitzende Sportarten oder sportliche Aktivitäten mit Erschütterung vermieden werden. Auf Gesichtsbehandlungen und -massagen, Besuche beim Zahnarzt sollte in dieser Zeit ebenfalls verzichtet werden.