Traditionelle chinesische Medizin

Posted: März 23, 2016 By: Comment: 0

TCM bei Hauterkrankungen

Das Konzept der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) erlaubt eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Gerade bei Hauterkrankungen, wie beispielsweise Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Post-Pill-Syndrom, perioraler Dermatitis, Ekzeme oder Rosazea können mit der TCM gute und nachhaltige Erfolge erzielt werden. Neben der Akupunktur kommt bei Hauterkrankungen die Kräuterheilkunde zum Einsatz. Die Rezeptur richtet sich nach dem jeweiligen Hautbild.

Seit über 3000 Jahren gehört die Akupunktur zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die etwa vor 5000 Jahren entstand. Die TCM orientiert sich an den 12 Hauptmeridianen. Auf den Meridianen befinden sich über 360 Punkte, die mittels dünnen Nadeln stimuliert werden. Bei der Nadelung werden fest definierte Punkte verwendet, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren und stärken sowie Funktionsstörungen, Blockaden und Schmerzzustände lindern oder beseitigen. Die Akupunktur hat einen positiven Einfluss auf das Nerven-, Hormon- und Immunsystem.

Neben der Akupunktur sind die Moxibustion, das Schröpfen, die Tuina-Massage, die Ernährungslehre, die Kräuterheilkunde, die Puls- und Zungendiagnose ein wichtiger Bestandteil der TCM. Die Moxibustion gilt als Wärmebehandlung und wird bei Kälte- oder Schwächemustern angewandt. Hierbei wird getrockneter Beifuß auf bestimmte Akupunkturpunkte gesetzt und abgebrannt. Beim Schröpfen wird mit einem speziellen Glas ein Vakuum auf der Haut erzeugt und mithilfe von Öl auf ihr bewegt. Die Massage führt zu einer Durchblutung des Gewebes und somit zu einem ausleitenden, entschlackenden und schmerzstillenden Effekt. Die Beurteilung des Pulses und der Zunge gehört zum wichtigsten diagnostischen Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Über den Puls und die Zunge lassen sich der Zustand der Meridiane, des Körpers und der Organsysteme beurteilen.